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Unsere Postkartenedition
“Lahnhöhen” - Künstlerinnen in der Region Mittelhessen

Wir geben eine Postkartenedition mit Werken von Künstlerinnen heraus, die wir im Rahmen unserer Atelierbesuche vorgestellt haben.
Die Postkarten sind im Marburger Kunstverein zu erwerben

Einen Überblick aller bisherigen Postkarten finden Sie hier
 

Letzte Aktualisierung:
April  2016

Buch zu Marburger Künstlerinnen

Das andere Leben
Rückblick auf Marburger Künstlerinnen
Irene Ewinkel (Hrsg.)

Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur 105
376 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen,
ISBN 978-3-942487-06-1, 16,80 EUR

Erscheint am 18. Dezember 2015

Zahlreiche Künstlerinnen prägten das kulturelle Leben in Marburg. Inzwischen verstorben geraten ihre Namen und ihr Werk langsam in Vergessenheit. Es war höchste Zeit, sich auf Spurensuche zu begeben und das noch vorhandene Wissen über die Künstlerinnen zu sichern sowie einzelne Werkbeispiele zu dokumentieren. Das Ergebnis gibt Einblicke in spannende und bewegende Lebensläufe, an deren Anfang häufig der Anspruch stand, durch die Wahl des Künstlerinnenberufs ein anderes Leben als das gesellschaftlich vorgezeichnete zu leben.

Mit Beiträgen von Stephanie Bachmann, Renate Faust, Heike Heuser, Gudrun Niessner-Wild, Gerhard Pätzold, Maria Pohland, Sandra Ritter, Barbara Rumpf-Lehmann, Claudia Rust, Christina Salland, Marlis Sewering-Wollanek, Georg Solms, Susanne Tichy

Mit biografischen Artikeln zu folgenden Künstlerinnen:
Katharina Karolina Luja, verheiratete von Drach 1800 – 1874, Elisabeth (Elise) Dauber 1856  – 1930, Auguste Pfeffer 1864 –1947 Lisbeth Eisner, geb. Hendrich 1867 – 1949, Helene Lucy Bantzer, geb. Darbishire 1874 – 1953; Elisabeth Schaefer 1881 – 1968, Frida Stengel 1882 – 1972,  Dora Willgerodt-Brünner 1887 – 1983, Adelheid Troeltsch, geb. Lorenzen 1899 – 1991, Freda Gräfin zu Solms-Rödelheim, geb. von Gersdorff 1901 – 1992, Hildegard Bantzer 1906 – 2003, Ella Räuber 1874 – 1963, Ursula von Zehmen 1879 – 1974, Ida Wolfermann-Lindenau 1886 – ? nach 1962, Otilie Schäfer 1889 – 1971, Annemarie Kirchner-Kruse 1889 – 1977, Emma Tichy-Bock 1894 – 1976, Hildegard Seidel 1898 – 1976, Grete Jahr-Queißer 1899 – 1978, Gertrud Hübner-Nauhaus 1900 – 1989, Erna Beiersdorf 1904 – 2001, Irene Spalke 1906 – 1992, Elisabeth Mann 1901 – 1996, Ilse Wagner 1908 – ?, Gertrud Weber 1908 – 1993, Katharina (Käthe) Fischer 1909 – 1987, Rosa Friess, geb. Niessen 1916 – 2007, Herta Claasen-Wolf 1917 – ?, Gisela (-Luzia) Geyer 1917 – ?, Waltraut von Petersdorff 1920 – 2009, Louisa Biland 1925 – 2008, Hanna Kor¥ür 1925 – 1993, Lotte Michailova 1925 – 2014, Ursula Gottwald 1937 – 2014, Helga-Renate Krawielitzki-Hajós 1940 – 2005

 

Das Titelbild, ein Linolschnitt von Sandra Ritter nach einer Fotografie Dora Willgerodt-Brünners, ist in kleiner Auflage erschienen und kann für 40 EUR (inkl. Porto) über info@frauenkunstgeschichte.de bei der Künstlerin bestellt werden.


Zu beziehen über Marburger Buchhandlungen sowie direkt beim Rathaus-Verlag (Öffentlichkeitsarbeit), Markt 8, 2. Stock (im Rathaus) gekauft bzw. per E-Mail
oeffentlichkeitsarbeit@marburg-stadt.de
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Frauenkulturfahrt am Samstag, 21. Mai 2016
Fahrt zur Ausstellung “Die Malweiber von Paris” - Deutsche Künstlerinnen im Aufbruch
Besuch der Ausstellung, Führung durch die Ausstellung – Stadtführung durch Aschaffenburg

Im konservativen deutschen Kaiserreich fand man sie unerhört und nannte sie verächtlich „Malweiber“. Es galt als unanständig, wenn Frauen künstlerischen Ehrgeiz außerhalb der eigenen vier Wände entwickelten. An den Kunstakademien waren sie nicht zugelassen. Deshalb gab es um 1900 für alle, die es ernst mit der Kunst meinten, nur ein leuchtendes Ziel: Paris. Vor allem Frauen, wenn sie denn mutig genug waren, sich alleine in der Fremde durchzuschlagen, genossen im Paris der Jahrhundertwende eine noch nie dagewesene künstlerische, aber auch persönliche Freiheit.
Annemarie Kirchner-Kruse schreibt zu dem Künstlerleben in Paris: „So kurz und eng die Rue de la Grande Chaumière auch ist, so war sie doch damals so etwas wie ein Weltzentrum. Hier lagen die Akademien Colarossi und Grande Chaumière, zu denen täglich zahllose Kunststudierende aus aller Welt pilgerten, und sie mündete auf den Boulevard Montparnasse gerade gegenüber dem Café du Dôme, wo die wichtigsten Kunstfragen von den bedeutendsten Künstlern diskutiert wurden.“
Die Ausstellung stellt einige Künstlerinnen vor, die in jener Zeit an den dortigen Akademien Kunst studierten: Ida Gerhardi, Sabine Lepsius, Margarethe Moll, Maria Slavona, Martha Bernstein, Paula Modersohn-Becker, Clara Rilke-Westhoff, Käthe Kollwitz, Annemarie Kruse.

Samstag, 21.05.2016, 9.30 -19.00 Uhr