FrauenKunstGeschichte e.V.
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Letzte Aktualisierung:
September  2011

Biegenstraße 45 - 35037 Marburg - 06421/682659
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>> 11. September 2011: Ateliergespräch mit Gudrun Niessner-Wild

>>12.September 2011: Führung durch die Fotoausstellung „Gesichter aus Acre: Begegnungen, Geschichten, Schicksale“ 

>>01. Oktober 2011: FrauenKulturFahrt nach Mannheim:
Entdeckt - Rebellische Künstlerinnen der DDR

>> FrauenKulturFahrt zu den
“Klugen Frauen der Weimarer Nachklassik”
im Oktober 2011

Unsere Postkartenedition
“Lahnhöhen”
- Künstlerinnen in der Region Mittelhessen

Wir geben eine Postkartenedition mit Werken von Künstlerinnen heraus, die wir im Rahmen unserer Atelierbesuche vorgestellt haben.

Einen Überblick finden Sie hier

“Gudrun Niessner-Wild”

Niessner-Wilds Œuvre umfasst Zeichnungen, Fotografien und als Kombination beider Übermalungen. Dabei dominieren phantastisch anmutende Landschafts-darstellungen, die jedoch durchaus einen realen Kern haben können. Wirken viele der Landschaften auf den ersten Blick sehr ansprechend und laden dazu ein, sich näher in ihnen zu versenken, so tritt spätestens bei dem zweiten Blick das Unwirtliche, ja Abgründige zu Tage, das sie auch enthalten.
Bei ihren Fotografien ist es das Ausschnitthafte, diesmal die Betonung des Details, das sie bei ihrer Motivwahl antreibt. Konsequent hat Niessner-Wild vor einigen Jahren  angefangen, die Zeichnung und Fotografie zu verbinden, indem sie selbst angefertigte Fotografien, aber auch fremde Vorlagen, übermalt. Dabei bleiben hervorstechende Details der Vorlage erhalten, doch wird das Motiv grundlegend verändert, indem vorhandene Strukturen besonders hervorgehoben oder auch durch Übermalungen überdeckt und neu geordnet werden.
 

Sonntag - 11. September 2011 - 11.00 Uhr
Treffpunkt:
Gudrun Niessner-Wild
Calvinstraße 21
MARBURG

Gurdrun Niessner-Wild
o.T., Mischtechnik, 2009

Führung durch die Fotoausstellung

„Gesichter aus Acre: Begegnungen, Geschichten, Schicksale“

Die Ethnologin Dr. Eliane Fernandes Ferreira führt durch ihre Fotoausstellung. Die Fotos stammen von Forschungsreisen der Ethnologin Dr. Eliane Fernandes Ferreira im brasilianischen Bundesstaat Acre, nahe der bolivianisch-peruanischen Grenze, und wurden zwischen 2004 und 2010 aufgenommen. Während des intensiven Zusammenlebens mit den indigenen Völkern hat Fernandes das Leben, die Freude und die Schicksale der Menschen miterlebt und in Bildern festgehalten. Jedes Gesicht erzählt durch die Kamera von Fernandes seine Lebensgeschichte. Die Fotografin wird selbst durch die Ausstellung führen.

Ort: im Kugelhaus, Kugelgasse 10 am 12.08.2011, 18 Uhr

 

Frauenkulturfahrt nach Mannheim am Sa 01.10.2011

Besuch der Ausstellung
Entdeckt! - Rebellische Künstlerinnen in der DDR
in der Kunsthalle Mannheim

Feministische Kunst in der DDR? Die Kunsthalle Mannheim widmet sich als erstes und einziges Museum in den alten Bundesländern einem brisanten wie überraschenden Phänomen der DDR-Kunst der 1980er Jahre: feministischen Ausdrucksformen. Unabhängig von westlichen Emanzipations-bewegungen und feministischen Diskursen, entwickelten sich in den Untergrundszenen der DDR avantgardistische Strömungen radikaler und subversiver Kunst. Nie haben die Fotografien, Filme, Performances und Grafiken einer kleinen Gruppe jüngerer Künstlerinnen das Licht der Kunstöffent-lichkeit erblickt. Die Dresdener Gastkuratorin Susanne Altmann zeigt nun, wie nah diese inoffizielle Kunst der späten DDR in Qualität und Ausdruck dem internationalen Feminismus, vor allem in den USA war: über Grenzen hinweg wurden rebellische Künstlerinnen zu Pionieren heutiger Konzeptkunst.

Samstag, 01. Oktober 2011, 9.00 - ca. 18.30 Uhr
Treffpunkt: 9.00 Uhr Parkplatz Georg-Gaßmann-Stadion

weitere Infos: 3400-496

 

FrauenKulturfahrt zu den “Klugen Frauen der Weimarer Nachklassik” 28.-30. Oktober 2011

Anmeldung ist ab sofort möglich!

Weimar wird nach der großen Zeit der Klassik ein weiteres Mal zum Zentrum bedeutender künstlerischer Impulse, die die kleine Stadt in den Blickpunkt deutschen und europäischen Interesses rücken. Starke Regentinnen wie Maria Pawlowna und deren Schwiegertochter Sophie setzen die Kulturpolitik  ihrer Vorgängerin Anna Amalia fort. Die Wagner-Sängerin Rosa von Milde, die Schriftstellerin Amalia Winter und die Schauspielerin Marie Seebach tragen maßgeblich zur kosmopolitischen Ausstrahlung der Stadt bei. Aber auch auf dem Gebiet der Fürsorge und des Schul- und Berufsbildungswesens macht sich das fortschrittliche Wirken von Weimarer Frauen, unter ihnen die Wohltäterinnen Henriette Rießner oder die Frauenrechtlerin Natalie von Milde, bemerkbar. Und schließlich sind da noch die vielen Prominenten, die, angezogen von Franz Liszt oder der Fürstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein, Weimar besuchen: die Dichterin Bettina von Arnim, die Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Fanny Lewald oder auch die damals weltberühmte Sängerin und Komponistin Pauline Viardot-Garcia

 

Führungen und Vorträge in Weimar: Dr. Ulrike Müller
Infos zur Fahrt und Reisebegleitung:
Freia Meier 06421-13105
Ilse Seidel-Schmalenbach: 06421-35944011

Programm

Freitag, den 28.10.2011
15.00: Abfahrt Gaßmannstadion, Ankunft im Hotel gegen 18.30, Abendessen im „Residenz“ um 20.00 Uhr

Sonnabend, den 29.10.2011
10.00 - 12.30: Stadtführung
“Weimar weiblich - Nachklassik”
In der Mittagspause gibt es die Möglichkeit in einem typisch thüringischen Café einzukehren.
14.00 - 16.30: Besuch des Liszt-Hauses
18.00: Gemeinsames Abendessen im Frauenzentrum. Anschließend Salon „ Zu Gast bei Franz Liszt“ mit Frau Dr. Müller.

Sonntag, den 30.10.2011
10.00 - 12.00: Führung durch Schloß und Park „Belvedere“ (Wohnsitz von Maria Pawlowna)
12.30: Mittagessen im „Gastmahl des Meeres“
15.30: Abfahrt nach Marburg, ca. 18.30 Ankunft in Marburg