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Letzte Aktualisierung:
September  2011

FrauenKulturFahrten

FrauenKunstGeschichte e. V. lädt ein

Frauenkulturfahrt nach Frankfurt
Sandro Botticelli

5. Januar 2010

Aufgrund zahlreicher Anfragen, ob wir denn auch zur Städel-Aus-stellung fahren, haben wir uns jetzt kurzfristig entschlossen eine Fahrt mit Führung zu organisieren.

Schwerpunkt der Führung sollen die Frauenbildnisse und das Leben von Frauen in der Renaissance sein.

Ausgehend vom “weiblichen Idealbildnis” Botticellis (1445-1510), das zum Bestand des Museums gehört und idealtypisch Schönheit und Tugend als Ideale der Renaissance verkörpert, widmet sich der erste Raum der Ausstellung den Bildnissen, deren innovative Umsetzung Botticelli berühmt und begehrt machte. Im Kontrast von weiblichen und männlichen Porträts werden die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Bildnistypen in jener Zeit deutlich.

Deneben sind Marienbildnisse sowie Gemälde mythologischen Inhalts von Botticelli, seiner Werkstatt sowie zeitgenössischen Malern zusammengetragen worden. Letztere, um sie mit Botticellis Werken zu konfrontieren.

 

Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Simonetta Vespucci?) , um 1480, Frankfurt am Main, Städel Museum

FrauenKunstGeschichte e. V. lädt ein

Frauenkulturfahrt zu Carmen Herrera nach
Kaiserslautern und Besuch von Lorsch

Samstag, 20. März 2010

Es hat lange gedauert, bis Carmen Herrera (geb. 1915) den Ruhm ernten konnte, der ihrem Werk zusteht, doch mit der Wiederentdeckung der architektonisch orientierten Abstraktion Ende der 90er Jahre ist auch ihr Werk “neu” entdeckt worden und seitdem ist sie in zahlreichen Ausstellungen vertreten.

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern zeigt mit dieser Ausstellung – präsentiert werden insgesamt 55 Arbeiten aus dem Zeitraum zwischen 1948 und 2007 – die erste Retrospektive des Werkes der Künstlerin in Europa.
Die Künstlerin wurde in Havanna, Kuba, geboren und lebt seit 1954 in New York. Nach einem Studium der Architektur an der Universidad de La Habana, künstlerische Ausbildung 1943-1947 an der Art Students League in New York. Ein Aufenthalt in Paris von 1948 bis 1953 brachte die stilistische Entwicklung ihres Schaffens zu stringenter formaler Haltung. Seit 1954 wieder in New York hat Carmen Herrera über ein halbes Jahrhundert ein herausragendes konkretes Werk geschaffen, das konsequent der ungegenständlichen Kunst gewidmet ist. Sie konzentriert sich seit den frühen 1950er Jahren auf die reine Geometrie – Linie, Farbe, Oberfläche sind die formalen Elemente, deren Autonomie eine eigenständige ästhetische Wirklichkeit begründet. (Pfalzgalerie Kaiserslautern)
 

Carmen Herrera im Atelier. Foto: Tony Bechara 

Carmen Herrera, Venetian Red, Black and White, 1949
Beide Abbildungen: Pfalzgalerie Kaiserslautern

Auf der Rückfahrt machen wir einen Stopp mit Führung in Lorsch, dessen Klosteranlage mit der sog. “Königshalle” zum Weltkulturerbe gehört. Das 764 von Williswinda gegründete Kloster hatte im Mittelalter eine herausragende wirtschaftliche, politische und kulturelle Bedeutung. Heute künden hiervon freilich nur noch die „Königshalle“, ein Fragment der alten Klosterkirche und ein Teil der Kloster-mauer. Die restliche Anlage ist nach der Aufhebung des Klosters (1557) zerstört worden, die Bibliothek ist in alle Welt verstreut.
 

Frauenkulturfahrt nach Erfurt am 28.8.2010

Besuch der Ausstellung
Natalja Gontscharowa - Zwischen Russischer Tradition und europäischer Moderne

In der ersten monografischen Ausstellung des Werks Gontscharowas (1889-1962) soll ihre Leistung bei der Erneuerung der Kunst durch die russische Avantgarde in Russland und Westeuropa gewürdigt werden. Sie hat maßgeblich bis zu ihrer Emigration nach Frankreich 1917 die avantgardistische Kunstszene in Moskau mitgeprägt. So war sie (auch) eine Verfechterin des Primitivismus, jener Kunstrichtung, die wieder Leben und Kunst näher zusammenrücken wollte und sich dabei an der Volkskunst orientierte. Später nähert sie sich dem Kubismus an. Im Exil wird sie in Paris durch ihre viel beachteten Theaterausstattungen berühmt.
 

Besuch des Ateliers der Bauhaus-Handweberin
Margaretha Reichardt (1907-1984)
Nach ihrer Ausbildung am Bauhaus ließ sich Margaretha Reichardt (1907.1984) in Erfurt - später in Erfurt-Bischleben - nieder, wo sie eine Handweberei beitrieb und zahlreiche Schülerinnen ausbildete.  Als ausgebildete Textilgestalterin war das Stoffdesign ihr Arbeitsschwerpunkt, den sie über 50 Jahre lang ausführte, ausgezeichnet mit verschiedensten Preisen.
Ihr nach Vorentwürfen des Bauhäuslers Konrad Püschel 1939 gebautes Wohn- und Atelierhaus ist vornehmlich von ihr selbst gestaltet und ausgestattet worden und heute Außenstelle des Angermuseums. Eine ihrer Schülerin wird uns das Atelier öffnen und die Arbeit am Handwebstuhl vorführen.

 

Natalia Gontscharowa, Selbstbildnis mit Lilien, 1907/08

FrauenStadtSpaziergang
"Auf den Spuren von Frauen in Marburg"

mit Ursula Schulze-Stampe

Sonntag 24.10.2010, 11.00 Uhr,
 

Bei diesem Spaziergang, der ein Streifzug durch mehrere Jahrhunderte beinhaltet, erfahren Sie etwas über das Leben und Wirken bedeutender Landgräfinnen (Sofie von Brabant, Anna von Katzenellenbogen, Anna von Mecklenburg), den Romantikerinnenkreis um Bettina Brentano im frühen 19. Jahrhundert und die ersten Professorinnen an der Universität. Im Hexenturm wird das Schicksal weniger bekannter Frauen erzählt.